Für Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen!

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Wir wollen Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen und das so bald wie möglich – daran gibt es nichts zu diskutieren. Die Umsetzung dagegen ist unfassbar vielseitig, so wie es die diversen Geschlechter selbst sind. Wir wollen nicht behaupten, mit unseren Maßnahmen allen Ungerechtigkeiten den Raum zu nehmen, aber wir sehen in diesen Punkten wichtige Angriffsstellen, die wir als Studis an unserer Uni verändern können, um für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen:

1. Wir möchten uns für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Studium einsetzen. Dafür muss es Aufzeichnungen von Vorlesungen geben, die sich junge Eltern auch zu Hause anschauen können, sollte die Vorlesung manchmal nicht besucht werden können. Außerdem muss es in der Uni mehr Aufenthaltsorte für Familien mit jungen Kindern geben, wo die Familien abseits vom universitären Trubel sein können. Wenn die Kinder junger Eltern im Studium krank werden, wird aktuell durch die Uni eine Nothilfe zur Verfügung gestellt, damit die Eltern trotzdem ihre Lehrveranstaltungen wahrnehmen können. Wir finden diese Option gut und richtig, allerdings verstehen wir auch, dass Eltern besonders wenn ihre Kinder krank sind, diese nicht der Aufsicht einer völlig fremden Person übergeben möchten. Daher setzen wir uns dafür ein, dass eine Erkrankung junger Kinder als offizieller Grund für ein "entschuldigtes Fehlen" der Eltern gelten darf.

2. Weibliche Dozierende und Professorinnen sind an unserer Uni noch immer nicht ausreichend gesehen. Auch in anderen Positionen, sind Frauen noch deutlich unterrepräsentiert. Daher fordern wir, dass zum einen die Auswahlprozesse fortwährend dahingehend überprüft werden, ob Frauen benachteiligt werden. Des Weiteren muss analysiert werden, ob sich weniger Frauen auf die Stellen bewerben und wenn ja welche Gründe es dafür gibt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss sichergestellt werden und Hürden weitestgehend abgebaut werden!

3. Wir wollen an den Toiletten an der Uni ein paar Sachen verändern – Ja, richtig gelesen, die Toiletten der Uni sind eine Angriffsstelle.
Dabei gibt es für uns konkret zwei Schwerpunkte:
Wir wollen, dass Wickelkommoden in den Männertoiletten angebracht werden. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, denn das Bild einer Familie aus Mutter/Vater-Kind ist veraltet und gehört auch an dieser Stelle bereinigt. Männer haben genauso das Recht ihre Kinder zu wickeln, wie Frauen!
Zusätzlich wollen wir die Eröffnung der genderneutralen Toilette im J-Gebäude gebührend feiern. Ihr fragt euch wie? Na mit weiteren genderneutralen Toiletten verteilt auf die ganze Universität, denn unsere Uni ist divers und das sollten wir unterstützen!

Diese Punkte sind natürlich nur einige der Ideen, die wir hatten, um uns für mehr Geschlechtergerechtigkeit an unserer Uni einzusetzen. Es gibt viel zu tun und wir sind mit unseren Kandidat*innen stark besetzt, um uns für ihre Umsetzung stark zu machen. Wenn euch die Ideen gefallen haben oder ihr noch weitere habt, meldet euch gerne bei uns!

 

 
 
 

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